So vieles, was im letzten Jahr als Alternative zu den bekannten Formaten in der Kunstvermittlung entstand, ist heute nicht mehr wegzudenken: «digital» hat sich in der Vermittlung von Kunst und Design etabliert. Ein Ausflug ins Pharaonengrab, ein Besuch an der Art Basel, ein Theaterabend im Schauspielhaus Zürich: dass all dies längst auch von zuhause möglich ist, möchten wir nicht mehr missen. Und laufend entstehen neue Formate, wie etwa das Museum of No Spectators.
Auch an der ZHdK ist die digitale Vermittlung inzwischen natürlich ein fester Bestandteil des Studienbetriebs. Digitale Aufnahmeprüfungen, Livestreams des Departements Musik und Online-Diplomausstellungen ergänzen und erweitern die klassischen Formate. Die Thematik beschäftigt die Hochschule aber nicht nur auf der pragmatischen Ebene. Das Projekt Digital Reports+Fictions (mit ZHdK-Login) etwa bietet im Rahmen der Veranstaltungsserie «Hybride Veranstaltungsformate / Digitale Displays» (mit ZHdK-Login) diverse Möglichkeiten, die Thematik bewusst zu reflektieren und die digitale Vermittlung von Kunst und die Design in die Zukunft zu denken.