Biography
Christopher Kriese *1987 in Kassel, aufgewachsen in Brasilien und Deutschland, studierte Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste. Nach abgeschlossenem Master-Studium ist er dort nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Lehre im Bachelor und Master Theater und in internationalen Projekten tätig. Er ist zudem Teil des Kollektivs "Neue Dringlichkeit", das in verschiedenen Formaten an der fliessenden Grenze zwischen Kunst und Aktivismus arbeitet.
Publication
Er ist seit 2010 Teil von "Neue Dringlichkeit" und setzte zusammen mit dem Kollektiv zahlreiche Arbeiten um. Darunter: "HIER! Tickets für die Revolution" (2021), Spielzeiteröffnung Gessnerallee Zürich, "Der Widerspruch" (2018 - 2020) Langzeitprojekt im Rahmen der zweijährigen Förderung von Stadt Zürich Kultur, in Kooperation mit Gessnerallee Zürich, Migros Museum für Gegenwartskunst, Theater Rampe Stuttgart und Institut für Theatrale Zukunftsforschung im Zimmertheater Tübingen; "ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT" (2017), Koproduktion von Gessnerallee Zürich und Produktionsplattform "Techne", Künstlerhaus Stuttgart und Theater Rampe, Stuttgart; "Labor der Zukünfte" (2017), öffentlicher Rechercheprozess mit Ausstellungen und Veranstaltungen, Shedhalle Zürich; "let’s party like its 1983" (2016), Lecture Performance und Cryptoparty im Rahmen von "In Zukunft Mainz", Staatstheater Mainz; "SAID TO CONTAIN:" (2016), Performatives Rechercheprojekt zu globalem Handel, Residenzprojekt am Theater der Künste (ZHdK), eingeladen u.A. in die Ausstellung "Politics of Sharing", ifa-Galerie, Stuttgart, Bitef Theater Festival, Belgrad, Ming Contemporary Art Museum, Shanghai; "Neue Männlichkeit", zweiter Preis beim Nachwuchswettbewerb "Premio Schweiz 2013", Premiere: Gessnerallee Zürich; "BRAZILIFICATION" (2012), Koproduktion mit dem Theaterhaus Gessnerallee, eingeladen u.a. zum AUAWIRLEBEN Festival in Bern und zum Fast Foward-Festival für junge europäische Regie in Braunschweig, Grand Prix der Jury am Festival of the International Students Theatre in Belgrad; "also mich interessiert mein sexualleben mehr als der israel-palästina-konflikt" (2010), Ko-Regie mit Miriam Walther Kohn, eingeladen zum Körber Studio Junge Regie und zum Heidelberger Stückemarkt.