Profil
Die Forschungsrichtung Relationales fachdidaktisches Handeln adressiert die soziale Situiertheit in kunstpädagogischen Prozessen aus einer phänomenologischen Perspektive. Unser Verständnis von Relationalität spiegelt sich sowohl in den Inhalten als auch in der Art der Arbeit und Zusammenarbeit der Forschungsrichtung wider.
Diese setzt sich mit aktuellen und zukünftigen Unterrichts- und Vermittlungspraxen in künstlerisch-gestalterischen Fächern und Kontexten auseinander, die fachdidaktisch sowie interdisziplinär betrachtet und forschend (weiter)entwickelt werden. Gegenstand unserer Untersuchung ist die kunstpädagogische Praxis sowohl im schulischen Fachunterricht als auch in der Ausbildung und Professionalisierung von Lehrpersonen. Mit praxisforschenden Zugängen fokussieren wir auf die Situiertheit und Relationalität ästhetisch-künstlerischer Prozesse und Erfahrungen in kunstpädagogischen Settings und befragen die Auswirkungen für die Praxis. Dabei entwickeln wir Methoden und Methodologien, welche in die kunstpädagogische Lehre und Forschung zurückgespielt werden.
Wir setzen uns in verschiedenen Forschungsprojekten mit folgenden Fragen auseinander:
- Welche Auswirkungen hat es auf die Produktion, Rezeption und Reflexion von Bildern und Kunst, wenn ästhetische, bildnerische und künstlerische Prozesse (sozial) situiert und relational aufgefasst werden?
- Wie verändert sich fachdidaktisches Handeln in Lehre und Forschung, in schulischen und ausserschulischen Praxisfeldern und in der Hochschule, wenn dessen Relationalität als wesentlich, folgenreich und gestaltbar betrachtet wird?
- Wie verändern sich Kunst und ihre Vermittlung, wenn die gesellschaftliche Dimension (in der Anlage) konstitutiv mitgedacht wird?