Wärme und Kälte, gefolgt von Flugreisen und Gastronomie, sind die grössten Treibhausgasquellen der Hochschule. Dies deckt sich auch mit der Umweltbelastung durch den Schweizer Konsum insgesamt: Auch dort sind die Bereiche Gebäude/Wohnen, Mobilität und Ernährung führend. Die Zahlen für 2020 sind aber nur bedingt mit den Vorjahren vergleichbar, da die Pandemie den üblichen Hochschulbetrieb auf den Kopf gestellt hat. «Wir konnten seltener in der Mensa essen, haben das Toni-Areal stärker belüftet, sind kaum geflogen und haben uns in 110'000 virtuellen Meetings ausgetauscht», fasst Nadja Fässler-Keller die ersten Erkenntnisse zusammen. Besonders im Bereich der digitalen Mobilität hat sich viel getan. «Es wird keine Konferenz mehr geben, an der man nicht digital teilnehmen kann», ist Fässler-Keller überzeugt und sieht dafür nicht nur ökologische, sondern auch soziale Gründe.