Frédéric Martel übernimmt die Professorenstelle Creative Economies, Eva Pauline Bossow ist Managing Director des Zurich Centre for Creative Economies. Beide werden die inhaltliche und strategische Ausrichtung des ZCCE wesentlich prägen.
Frédéric Martel übernimmt Professorenstelle Creative Economies
Die Professur Creative Economies besetzte die Hochschulleitung mit dem promovierten Soziologen (PhD), Autor und Journalisten Frédéric Martel. Er hat die Stelle per 1. Januar 2020 angetreten. Frédéric Martel studierte Soziologie, Philosophie sowie Politik- und Rechtswissenschaften an der Université Paris I Panthéon-Sorbonne und der Université Paris II Panthéon-Assas. Frédéric Martel verfügt neben einem exzellenten nationalen wie internationalen Netzwerk über breite und langjährige Erfahrung in Lehre und Forschung. Seit 2014 forscht und doziert er auch an der ZHdK. Er wird für die ZHdK auch in der Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen engagiert sein.
Eva Pauline Bossow ist Managing Director ZCCE
Seit November 2019 ist Eva Pauline Bossow Managing Director des ZCCE. Sie leitete unter anderem die Marketing- und Kommunikationsabteilung im Zentrum Paul Klee und verantwortete beim Berner Symphonieorchester die Medienarbeit. Mit der Gründung ihres eigenen Unternehmens an der Schnittstelle zur Musik begann Eva Pauline Bossow sich in der Start-up-Landschaft zu engagieren, so auch als Initiatorin eines Entrepreneurship-Formats im Bereich Creative Business. Sie verfügt über zwei Masterabschlüsse in Medien- und Kommunikationswissenschaften, Psychologie und in Betriebswirtschaftslehre.
Forschung, Lehre und Beratung
Das Zurich Centre for Creative Economies ist ein Kompetenzzentrum der ZHdK. Seine Gründung wurde 2019 durch die Zürcher Kantonalbank ermöglicht.
Gesellschaftliche Veränderungen und globale Probleme erfordern neue Lösungen. Welchen Beitrag leisten die künstlerisch-gestalterischen Disziplinen? Welche Bedeutung hat die Kreativwirtschaft für Standorte? Wie verändert die Digitalisierung Kulturpolitik? Diese und ähnliche Fragen werden seit bald 20 Jahren an der ZHdK untersucht. Das ZCCE bündelt Kompetenzen und ergänzt seine Forschung mit Angeboten in Lehre und Beratung. Im Fokus steht dabei die praxisnahe Ausbildung der Studierenden. Integrale Bestandteile des ZCCE sind der Z-Kubator, ein Projekt- und Innovationsförderungsprogramm, das Spin-offs und Projekte mit unternehmerischem Potenzial an den Schnittstellen zwischen Kunst, Design und Kultur fördert, sowie ein Senior-Fellowship-Programm.