Luis Antunes Pena
Die Musik von Luis Antunes Pena – Komponist aus Portugal – basiert auf der instrumentalen und elektronischen Re-Synthese von Rauschen und Alltagsklängen. Im ICST Musikgespräch wird er sein im Rahmen einer ICST-Residence entwickeltes Instrument präsentieren, bei dem sowohl Performance-Aspekte, als auch die Übersetzung von Bildinformationen in Daten für die Klangsynthese eine zentrale Rolle spielen.
Website von Luis Antunes Pena
Luís Antunes Pena (*1973 in Lissabon) studierte zuerst Komposition mit
António Pinho Vargas an der Musikhochschule in Lissabon und später mit Nicolaus A. Huber, Dirk Reith und Günter Steinke an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er besuchte ausserdem Kompositionskurse von Emmanuel Nunes und Gérard Grisey in Lissabon und Paris.
Seit 1999 ist er in Deutschland verwurzelt. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf der Suche nach einer Musik, die auf der instrumentalen und elektronischen Re- Synthese von Rauschen und Alltagsklängen basiert. Ein weitere Schwerpunkt ist die Arbeit mit Konzepten um das Rauschen und Rhythmus als Puls.
Seine Werke wurden von Institutionen wie der Gulbenkian-Stiftung, dem ZKM | Karlsruhe, den Donaueschingen Musiktagen, der Philharmonie Essen, dem Deutschen Musikrat, dem Deutschlandfunk, der WDR, dem Casa da Música - Porto, dem Auswärtigen Amt, den Kasseler Musiktagen, der Christoph Delz Stiftung, der SWR oder der Kulturstiftung Cottbus, der Ernst von Siemens Musikstiftung in Form von Kompositionsaufträgen und Umsetzung von Projekten
unterstützt.
Er unterrichtete elektronische Musik an der Hochschule für Musik Karlsruhe und Klanginteraktion als Komposition an der Musikhochschule Trossingen. Er wird regelmäßig eingeladen, um seine Arbeit an Universitäten und Hochschulen vorzustellen. Er pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit Ensembles. Darunter sind ensemble mosaik, asamisimasa ensemble, Nadar ensemble, Drumming – Grupo de Percussão, e-mex Ensemble und dem Remix Ensemble. Ausserdem arbeitet er regelmässsig mit den Musikern Nuno Aroso und Francesco Dillon, mit denen er 2010 das Trio ruído vermelho (rotes Rauschen) für Schlagzeug,
Cello und Elektronik gegründet hat.
2016 ist die Portrait-CD Caffeine des Deutschen Musikrates bei Wergo erschienen und 2013 Terrains Vagues beim selben Label.
Seine Musik ist seit 2008 bei sumtone.com verlegt.