Sens(e)ation eint Sinn, Empfindung, Wahrnehmung, Verstand in einem Wort und schliesst auch das aufsehenerregende Ereignis mit ein. Mit dem Thema Sens(e)ation soll das Wissen, das mit dem Körper im Tanz über sense und sensation produziert wird, in den Fokus genommen und nach deren Erkenntnisgewinn gefragt werden. Inwiefern kann dieses Wissen beitragen, Verborgenes aufzudecken, zu neuen künstlerischen Umsetzungen inspirieren, die Forschung zu ästhetisch-performativ geprägten Methoden anregen und das Verhältnis von Tanzkunst und Wissenschaft bereichern?
Um welche Wissensformen handelt es sich? Erfahrungswissen, praktisches Wissen, leibliches Wissen, verkörpertes Wissen, Körperwissen, ästhetisches Wissen? Und welche Methoden und Arbeitsweisen entspringen direkt aus diesen Wissensformen der künstlerischen Tanzpraxis, die für die Tanzwissenschaft – und allgemeiner für die Wissenschaft – als Forschungsmethoden relevant sein könnten? Wie lassen sich die Sens(e)ations erzählen, archivieren, betrachten, übersetzen, kreieren, kommunizieren, vermitteln, erinnern, wie dokumentieren und darstellen? Wie können sie Zugänge zur Welt herstellen?
Das Symposium in Zürich lädt ein, anhand zahlreicher Vorträge, Lecture Demonstrations, Workshops, Film und künstlerischen Abendveranstaltungen in die Diskussion zu treten und sich über Erfahrungen auszutauschen. Es findet im Toni-Areal der Zürcher Hochschule der Künste statt, umgeben von Inspirationen verschiedener Kunstausbildungsgängen.
Detailliertes Programm unter www.gtf-tanzforschung.de/tagungen/programm-symposium-2019/
Anmeldung unter
www.gtf-tanzforschung.de/tagungen/anmeldung-symposium-2019/