Struktur
Der CAS Crafting Futures führt durch die verschiedenen Phasen des Futures-Thinking und bietet einen Experimentier- und Lernraum, um gewohnte Denkmuster zu durchbrechen, aktive Methoden und Werkzeuge auszuprobieren und neue und bewährte Herangehensweisen kennen zu lernen. Zum Schluss springen die Teilnehmenden ins kalte Wasser, organisieren eine passende Intervention und gewinnen Erfahrung und Sicherheit, um in Zukunft selbstbestimmt Futures Thinking Prozesse zu gestalten und begleiten.
Der CAS wird über einen Zeitraum von fünf Monaten absolviert. Er umfasst vier Themenblöcke und insgesamt sieben Unterrichtsmodule von jeweils zwei bis drei Tagen. Der Unterricht findet vor Ort an der ZHdK im Toni Areal, remote oder auf Exkursionen statt. Jeder der vier Themenblöcke widmet sich einer Phase des Futures-Thinking-Prozesses. Der erste Themenblock fokussiert auf die Exploration, um alternative Zukünfte zu imaginieren und in konkreten Prozessen zu erarbeiten. Um diese Zukünfte erlebbar, verhandelbar und kommunizierbar zu machen, beleuchtet der zweite Themenblock verschiedene Formen des Prototypings und der Vermittlung. Im dritten Themenblock steht die Aktivierung und Verankerung im Mittelpunkt: Wie können Facilitator:innen solche Prozesse gestalten und begleiten? Wie lassen sich diese Zukünfte strategisch in die Gegenwart überführen und welche ersten Schritte können Organisation bereits heute unternehmen?
In einem individuellen Zertifikatsprojekt konsolidieren die Teilnehmenden die Module und organisieren selbst eine Zukunftswerkstatt in ihrer Organisation oder Community. Diese Erfahrungen und Ergebnisse reflektieren, dokumentieren und präsentieren sie im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im vierten Themenblock. Die Teilnehmenden werden durch den CAS von verschiedenen Expert:innen, Mentor:innen und den Studienkolleg:innen begleitet, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen aktiv teilen.