Generative künstliche Intelligenz statt Entwurfspraktiken, zukunftsträchtige Tätigkeitsprofile statt Kulturberufe, sozialer Impact und Green Deal statt Künste; externe Entwicklungen fordern den kulturellen Sektor intensiv heraus. Was braucht es heute, um als Künstler:in oder Designer:in eine relevante Wirkung zu erzielen? Was sind die Erwartungen auf dem Arbeitsmarkt? Gibt es zu viele Kulturschaffende in der Schweiz? Haben die Kunsthochschulen und Förderagenturen eine neue Rolle in diesen Entwicklungen zu spielen? In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des CEF auf unternehmerischen Strategien, die dazu beitragen, kreative Träume lebendig zu halten und erfolgreich umzusetzen.
Das CEF bietet eine Gelegenheit, um von hochkarätigen Branchenexpert:innen, Forschenden, Unternehmer:innen und Künstler:innen zu lernen und sich an Vorträgen, Panels, Workshops auszutauschen. Die Paneldiskussion wird sich auf aktuelle Fragen und Herausforderungen in der Kreativwirtschaft konzentrieren, während die Workshops den Teilnehmenden praktische Tools und strategische Handlungsweisen vermitteln. – Der Eintritt ist kostenlos, jedoch wird um Anmeldung gebeten: www.zhdk.ch/zcce/cef
Themen der Workshops werden sein: Chancen und Risiken von KI in den Künsten, Laufbahnen & Bewertungen, New Impact Strategies, alternative Finanzierungsmodelle und viele mehr. Den Auftakt mit der Keynote «Zero Bullshit Strategy» am Mittwochabend macht die junge Produzentin und Gründerin Mariska van Lavieren, die mit ihrer Agentur NAVADA einem neuartigen Strategieansatz folgt und weiblichen Kreativen zum Durchbrunch verhilft. Anschliessend moderiert Simon Grand (Research Fellow ZCCE, Titularprofessor HSG) ein Panel mit der Rektorin der ZHdK Karin Mairitsch, Miriam Walther Kohn (PUBLIX, Gessnerallee Zürich, Labor mit Utopieverdacht, artFAQ) und Daniel Freitag (Co-Founder Freitag) und Mariska van Lavieren.