Ultrablau
Ein posthumaner Theateressay
Jonas Bernetta, Kaija Knauer, DKV und Selina Pfeiffer, extern
Dem Lauf eines Flusses folgend, laden wir auf eine sinnlich-meditative Reise ein, das Wasser, das uns umgibt und aus dem wir bestehen, neu zu erfahren. Anhand unerwarteter Begegnungen, erzählen wir Geschichten des Widerstands angesichts der massiven Ausbeutung und Zerstörung unserer Lebensgrundlagen im Zeitalter des Klimawandels. Es ist an der Zeit, die Mensch-Natur-Beziehungen neu zu denken und auf die Abhängigkeiten von unserer natürlichen Umgebung zu verweisen.
Die Theaterperformance Ultrablau ist eine andere Art von Dokumentartheater: Sie geht der Frage nach, wie wir durch Wasser hindurch die «mehr-als-Menschen»-Welt sinnlich erfahren können. Einer audio-visuellen Flussreise folgend, von Zürich in die Alpen, dem Wasserschloss Europas, wird das Publikum herausgefordert, sich zu Fragen, wie wir unsere Umwelt sehen, hören und fühlen, um dadurch zu reflektieren, was es bedeutet in einem Wasserkörper zu leben. Die Performance erzählt Geschichten von Badenden, Stauseen, Kläranlagen, Bergsteiger:innen, oder Schwemmhölzern und lädt dazu ein, diese Verbindungen zur «mehr-als-Menschen»-Welt zu erkunden und sie als das wahrzunehmen, was sie ist: ein verworrenes System in dem alles lebt und alles voneinander auf je eigene Art abhängig ist.