Verbindendes Moment aller Forschungsaktivitäten im Bereich Art Education ist der ihnen innewohnende Bildungsbezug. Darin unterscheiden sich Forschung und Lehre im Bereich Art Education bei allen geteilten Schnittstellen von anderen Forschungsfeldern an der ZHdK. Die inhaltliche wie auch strukturelle Verbindung der Bereiche Forschung und Lehre erlaubt es, Anliegen von Dozierenden mit Fragestellungen von Forschenden und daraus gewonnene Expertisen enger zu verknüpfen und aufeinander abzustimmen. Dadurch entwickelt die Forschung Art Education die Disziplin weiter und positioniert sich im nationalen und internationalen Feld. Neben dem Transfer Forschung – Lehre und der Verankerung in den Art Education-Studiengängen ist die Nachwuchsförderung unser Anliegen. Die Forschung Art Education verfolgt folgende thematische Hauptstränge
Durch die Fokussierung dieser vier Forschungsrichtungen finden zudem ganz unterschiedliche Praxen des Transfers Anwendung. Dabei geht es auch um die Veränderungen des Berufsfeldes, die neuen Entwicklungen der Medienkulturen und die damit zusammenhängende Sinnfrage. Einerseits wird vermittelnde Praxis ermöglicht, verändert und erweitert. Dadurch entstehen neue Zugänge, die auch die Frage der Nachhaltigkeit neu aufwerfen. Andererseits gilt es, Herausforderungen der Digitalisierung und den damit zusammenhängenden Neuerungen zu erkennen: Etwa die weitere Dimension von Ungleichheit durch den «digital divide» und die Möglichkeit zur Erlangung von Fähigkeiten, um digitale Prozessen zu verstehen und darin eingreifen zu können. Es gilt, einen kritischen Zugang und Umgang in der eigenen sowie der forschenden Praxis in Bezug auf Digitalisierung zu entwickeln.