Herausgeber der Reihe: Judith Siegmund und Markus Rautzenberg
Herausgeber des Bandes: Natascha Adamowsky und Judith Siegmund
Das frühere Internationale Jahrbuch für Medienphilosophie erscheint nunmehr unter dem Titel Internationales Jahrbuch für Medienphilosophie und Medienästhetik. Der Erweiterung des Titels und der damit einhergehenden Modifizierung des Themenfokus entspricht es, dass die erste Nummer nach dem Relaunch den Titel Was ist Medienästhetik? trägt.
Einerseits tragen wir den medienphilosophischen Gedanken des vorhergehenden Jahrbuchs weiter, andererseits tritt zu den philosophischen Perspektiven auf den Begriff und die Phänomene der Medialität die Frage hinzu, inwiefern Medialität auch unter ästhetischen Gesichtspunkten thematisiert werden kann und muss. Medienästhetik fassen wir nicht auf als die Ästhetik spezifischer historisch gewachsener Mediensujets – also nicht als allgemeine Ästhetik der Fotografie, um ein Beispiel zu nennen –, sondern als ein Gebiet, das heute unter unseren neuen Lebens- und Arbeitsbedingungen in immersiven digitalen Räumen und mit alltäglichen digitalen Oberflächen und Abläufen an Bedeutung gewinnt.
Beiträge:
- Judith Siegmund: Plädoyer für eine Medienästhetik der Gestaltung. Eine Kritik rezeptionsästhetischer Theorien der Unentscheidbarkeit und Unbestimmtheit
- Emmanuel Alloa: Phänotechnik. Medienästhetik als Erscheinenlassen
- Martin Beck: Messy States. Medienästhetik und postdigitale Kunst
- Jörg Sternagel: Auf dem Weg zu Anderen. Erkundungen des Medialen
- Ulrike Ramming: Von der Reflexivität des Mediums zur musikalischen Reflexion von Digitalität
- Beate Ochsner: Hören und Nicht-Hören als techno-ästhetische Praxis
- Natascha Adamowsky: Playgrounds and the Grounds of Play. Überlegungen zum Verhältnis von Medialität, Aisthesis und Ästhetik
- Bettina Papenburg: Postdigitale Weltraumästhetik
- Dieter Mersch: Medienästhetiken: Entwurf einer Systematisierung
Zum PDF-Download des Bandes bei Meson Press.