Minor

Experimental Interaction

Der Minor «Experimental Interaction» richtet sich an neugierige, risikofreudige und kritisch denkende Studierende. Entwickle deine experimentelle künstlerische oder gestalterische Praxis, indem du dich mit den Herausforderungen und Ungewissheiten unserer Gegenwart und Zukunft auseinandersetzt.


  • Studienstufe

    BA und MA

  • Studienumfang

    15 Credits

  • Hauptunterrichtssprache

    Englisch

  • Studienstart

    Jedes Herbstsemester

  • Studienplätze

    Platzzahl beschränkt


Studium

Diese Inhalte kommen auf dich zu.
Diskutiere drängende ökologische und soziale Fragen mit renommierten Gästen und Mentor:innen. Lerne in Feldforschungen und Laborexperimenten mehr zu geologischen und biologischen Vorgängen unseres Planeten und zu Ansätzen, die über Menschen hinausgehen. Arbeite mit digitalen, elektronischen, biologischen und chemischen Technologien und Materialien. Schaffe multisensorische Schnittstellen zu digitalen Systemen, physischen Umgebungen, ganzen Ökosystemen, Menschen sowie anderen Spezies. Der Minor «Experimental Interaction» besteht aus zwei Block-Lehrgängen, einem Theorieseminar sowie Mentorings, welche technische und konzeptionelle Unterstützung bieten. Die Studierenden haben Zugang zum Labor für Physical Computing, dem Enactive Environments Labor, dem Materialarchiv/Materiallabor und den Werkstätten.

Diese Kompetenzen erwirbst du.
–  Diskussionskompetenz und Kritisches Denken über das Anthropozän sowie nicht-anthropozentrische Kunst und Designmethoden.
–  Praktische Kenntnisse in einer oder mehreren Technologien (digitale-, elektronische-, biologische-, chemische- und/oder Materialtechnologien).
–  Feldforschungsmethoden auf Grundlagen von Ethnographie, Anthropologie, Biologie und Erdsystemwissenschaften. 
–  Teamarbeit, Interdisziplinarität und Präsentationstechniken.

Diese Voraussetzungen bringst du mit.
«Experimental Interaction» steht allen Studierenden der ZHdK offen. Der Minor empfiehlt sich für Studierende mit einem starken Interesse für Technologie und Ökologie. Die Studierenden sollten vor Beginn des Minors verschiedene technische Fähigkeiten erworben haben. Dazu gehören der Umgang mit Materialien (z.B. Holz, Metall oder Keramik), digitale Technologien (z.B. Programmierung, Motion Tracking oder audiovisuelle Werkzeuge), elektronische Technologien (z.B. Arduino) oder biologische Technologien (z.B. Mikroskopie oder Mikrobenkulturen). Idealerweise hast du vor Beginn des Minors mindestens eine Werkstatteinführung (z-tech) absolviert, z. B. Low-Level, Holz, Metall oder Keramik. Spezifische Zugangsvoraussetzungen für den Minor werden per Selbstdeklaration abgefragt.

Benötigte Sprachkenntnisse
Folgende Sprachen benötigst du für die Teilnahme an diesem Minor:
–  Englisch: um einer Diskussion folgen zu können
–  Englisch: um sich aktiv an einem mündlichen Austausch zu beteiligen
–  Englisch: um einen Text zu verstehen
–  Englisch: um einen Text zu verfassen

Von diesen Besonderheiten profitierst du.
Durch die eingeladenen Gäst:innen profitierst du vom umfangreichen internationalen Netzwerk der Interaction Design Teammitglieder:innen. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen in der Arbeit mit neuen Technologien und praxisorientierten Forschungstechniken stellen sicher, dass die Projekte, die du im Rahmen dieses Minors entwickelst, ein grosses kritisches und innovatives Potenzial erreichen. In diesem Minor erhältst du Zugang zu den Laboreinrichtungen der Fachrichtung Interaction Design der ZHdK (Physical Computing Lab, Enactive Environments Lab) sowie zu weiteren Robotik- und Biodesign-Technologien.

Zeitstruktur.
Herbstsemester:
Ab Kalenderwoche 38 freitagnachmittags zwischen 13.00–17.00 Uhr bis Kalenderwoche 51
Minor-Blockwochen Kalenderwochen 02–04, Montag bis Freitag jeweils 09–17 Uhr 

Frühlingssemester:
Minor-Blockwochen Kalenderwochen 08–10, Montag bis Freitag jeweils 09–17 Uhr 

Mehr zu diesem Minor (PDF-Download)


Personen

Minorkoordination


Dozierende


Wissenschaftliche Mitarbeitende


Major-Minor-Studienmodell

Mit dem Major wählen Studierende ihren Studienschwerpunkt. Dazu können sie einen oder zwei Minors wählen, mit denen die Kompetenzen aus dem Major vertieft oder disziplinenübergreifend erweitert werden. Die ZHdK bietet mit dieser Wahlvielfalt ein europaweit einzigartiges Angebot, welches eine ganz individuelle Entwicklung und Schärfung des eigenen Studienprofils ermöglicht. 


Kontakt

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